Makaio Kula Nui 11,5″

Da wir immer wieder auf die Erfahrungen mit unserem SUP angesprochen werde, hier ein kurzer Bericht über das Makaio Kula Nui 11,5″ SUP:

Im Juli 2016 haben wir das SUP im Onlineshop von Makaio bestellt, ein paar Tage später wurde das Board nebst Rucksack, Finnen, Pumpe geliefert und auch das als Zubehör bestellte Leach (damit bindet man sich das Board an den Fuß) war dabei. Am liebsten hätten wir gleich mit dem SUPen losgelegt – aber es fehlte das mitbestellte Paddel 😦  Dieses wurde auf unsere Mail-Anfrage an Makaio ein paar Tage später mit einer Entschuldigung nachgeliefert. Bei dieser Gelegenheit hatte ich angeregt, eine Bedienungsanleitung dem SUP beizulegen, da Neulinge nicht unbedingt wissen, wie die Finnen anzubringen sind, wie man die Pumpe bedient, wie hoch der Luftdruck sein sollte etc.  Die Antwort war, dass eine entsprechende Anleitung normalerweise beiliegt, ich habe diese dann gleich als PDF mit der Antwortmail erhalten. Das Board ist mit 11,5 Fuß und damit rund 3,50 Meter ein recht großes SUP. Das Aufpumpen auf rund 1 Bar ist mit der Doppelhubpumpe in 10 – 15 Minuten erledigt.

Danach ist man schön aufgewärmt und kann gleich losSUPen. Bilder dazu gibt es hier.  Der Nachteil an einem großen, breiten SUP: es ist nicht so agil und wendig wie schmalere und kürze Modelle. Der Vorteil: auch Anfänger stehen stabil und sicher auf dem Board und vor allem: man kann es auch prima zu Zweit benutzen. Wir machen das oft, dabei passt auch noch ein wenig Gepäck drauf, wir haben für unsere Wertsachen meist ein wasserdichtes Faß dabei, welches mittels der Spanngurte befestigt werden kann. Wir waren sogar an einem See mal ‚einkaufen‘.

Das Leach am Fuß verwenden wir nur bei starkem Wind oder Wellengang – es verhindert, dass das Board abtreibt, falls man mal runterfällt. Bei normalem Seegang passiert das praktisch nicht, man steht sicher und stabil. Unser Paddel ist in der Höhe verstellbar und lässt sich so individuell auf die Köpergröße anpassen.

Im mitgelieferten Rucksack kann ‚Mann‘ das Kula Nui 11,5″  ohne Probleme ein paar hundert Meter auf dem Rücken tragen, für ‚Frau‘ ist das allerdings zu schwer. Auch das Aufpumpen, das Einlassen ins Wasser, das Rausholen und das Tragen zu See-Picknickplatz übernimmt bei uns ‚Mann‘.

Auf dem Wasser sind wir bei einer Zweierbesetzung meist gemütlich unterwegs, alleine aber auch sportlich, wobei ‚Mann‘ auch gerne mal gegen den Wind ankämpft. Dieser ist bei allen SUPs ein ganz wesentlicher Faktor – man wird unweigerlich mit dem Wind weggedrückt. Unser Makaio verfügt über eine Aufnahme für ein Surfsegel, das haben wir bisher aber noch nicht ausprobiert.

Aufgepumpt ist das Kula Nui 11,5″ fast so hart wie ein festes Board und hat unseres Erachtens ein gutes Preis- /Leistungsverhältnis. Wir haben einige billigere Modelle, die es z.B. bei Amazon günstig gibt, im Einsatz gesehen – die hängen meistens durch. Generell sollte man darauf achten, dass das Board 1 Bar Luftdruck verträgt.

Beim Ablassen der Luft ist einem für ein paar Sekunden die Aufmerksamkeit des gesamten Strandes gewiss: die mit 1 Bar komprimierte Luft entweicht bei Drücken des Ventils sehr laut, der Lärm lässt aber schnell nach. Nach ein paar Minuten ist das Board flach und man kann es zusammenrollen – dabei entfernt man am besten mit einem Tuch noch eventuell vorhandene Feuchtigkeit – und in den Rucksack stecken. Dort passen auch noch Pumpe, Paddel (das lässt sich in 3 Teile zerlegen) etc. rein.

Wir möchten unser SUP nicht mehr missen, in der warmen Jahreszeit hat es seinen festen Platz in der Heckgarage unseres Weinsberg Carabus 631 ME, dort nimmt es auch einen nicht unwesentlichen Anteil des Gepäckraumes ein.

Ein kleiner Wermutstropfen: leider hat sich der seitliche Schriftzug schon nach kurzer Zeit etwas gelöst, das sieht nicht sehr gut aus. Es gibt dazu mit Herrn Schwambach von Makaio einen umfangreichen Mailverkehr.

Letztlich ist es so, dass es sich um einen Produktionsfehler handelt und uns wurde im November 2016 eine Erstattung von 80€ angeboten. Das wäre ok, nur leider haben wir bis heute das Geld nicht bekommen, auch nicht auf mehrfache Anfrage. Das ist ein wenig schade und nicht sehr professionell, wir werden dran bleiben.

Summa Summarum freuen wir uns aber über das SUP und auf die kommende Saison! Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung 🙂

Juli 2017: nach knapp 1 Jahr gibt die BRAVO SUP-3 Pumpe den Geist auf: beim Aufpumpen strömt über das kleine rote Ventil, mit dem man zwischen Doppel- und Einfachhub auswählt, die Luft raus. Eine Anfrage wegen Garantie / Umtausch bei Makaio verlief leider wieder im Sande. Wie schon beim Board reagierte Herr Schwambach zunächst schnell und freundlich – dann passiert aber nichts mehr. Naja, egal: die Pumpe wird ansonsten ganz gut bewertet und wir kaufen eine Neue, diesmal nicht bei Makaio. Zur Boardpflege tragen wir ein Pflegemittel von Yachticon auf. Das geht ruckzuck und der Kunststoff sieht danach wieder aus wie neu:

August 2017: Das SUP ist leider undicht, an einer Nahtstelle hinten:

Nach Rücksprache mit dem Hersteller soll die Stelle mittels dem im Lieferumfang enthaltenen Flickenset gut abzudichten sein, also kommt ein fetter Flicken drauf:

Mir gelingt die Abdichtung aber nicht. Es blubbert nun seitlich vom Flicken:

Ein zweiter Versuch mit einem kleineren Flicken wird nur etwas besser. Auch dort drückt seitlich die Luft raus, wenn auch weniger. Ich bin in solch ‚handwerklichen Dingen‘ aber auch nicht wirklich begabt, muss ich gestehen.

Herr Schwambach, der Geschäftsführer von Makaio, bietet mir aufgrund der diversen Unannehmlichkeiten mit dem Board einen ordentlichen Abschlag bei einem Neukauf an. Da ich im Prinzip mit dem Kula Nui sehr zufrieden bin, werde ich das Angebot annehmen. Es gibt einen kleinen Haken: das Kula Nui 11,5″ ist derzeit ausverkauft und kann erst Ende August wieder geliefert werden. So lange werde ich mich also gedulden und mit dem jetzigen Board weiterpaddeln: nach dem Aufpumpen auf 1 Bar hat man nach 3-4 Stunden immer noch 0,8 Bar und ist damit immer noch stabil auf dem Wasser unterwegs.

September 2017:

Wir waren in unserem Sommerurlaub oft und gerne mit unserem Makaio SUP unterwegs. Morgens auf 1 bar aufgepumpt konnte man es auch am Nachmittag noch prima benutzen. Der Geschäftsführer von Makaio hat Wort gehalten und mir aufgrund der bisherigen Unannehmlichkeiten ein neues Kula Nui 11,5″ mit einem Abschlag verkauft.  Darum verkaufe ich nun mein ‚altes‘ Board – bei Interesse, bitte melden.

 

 

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