Lago Maggiore Mai 2016

Die Wettervorhersage für Pfingsten 2016: Süddeutschland Regen 8 – 16 Grad,Tessin meist sonnig 14 – 25 Grad. Also geht es für eine Woche wieder mal an den Lago Maggiore. Auf der App CamperContact haben wir einen Wohnmobilstellplatz in Maccagno entdeckt, dort waren wir bisher noch nicht. Der Ort wird durch den Fluss Giona geteilt, direkt nebenan liegt ein offizieller, kostenloser Stellplatz.

Maccagno Fluss

Italientypisch steht man dort dicht an dicht – aber auch direkt an einer schönen Wiese auf der man seinen Klappstuhl aufstellen kann – mit Seeblick! Ein Brunnen mit (etwas chlorhaltigem) Trinkwasser und diverse Abfalleimer sind die einzigen Ausstattungsmerkmale des Stellplatzes.

Maccagno Stellplatz

Dafür ist man aber nur 300m Meter vom Badestrand entfernt. Dort hat es jede Menge Sonnen- und Schattenplätze, öffentliche Toiletten und eine sehr empfehlenswerte Strandbar. Sehr lecker dort: der Cappuccino (1,50€) und Pizza ab 6€.
Maccagno Strand

Im Ort gibt es einen Supermarkt und diverse Restaurants und Cafés, so dass man es gut einige Zeit aushalten kann. Auch, weil es viele Wandermöglichkeiten gibt.

Maccagno

Diese sind allesamt recht steil – wenn man vom Uferpromenadenweg mal absieht.
Maccagno Wanderweg

So bieten sich einem aber immer wieder tolle Ausblicke auf den Lago
Maccagno Aussicht

Und hier auf Maccagno. Ein grundsympathischer Ort, den wir vermutlich nicht das letzte Mal besucht haben. Für die Fans von Campingplätzen: davon gibt es auch 2 Stück.

Maccagno von oben

Etwas weiter südlich am Ostufer liegt der kleine Ort Caldé. Auch dort haben wir bei CamperContact einen uns bisher unbekannten Stellplatz entdeckt. Kein Wunder, dass wir an diesem Ort bisher vorbeigefahren sind: die Zufahrtsstraße zum Parkplatz ist winzig.

Caldé Kirche

Laut CamperContact soll die Parkgebühr für 24h hier 4€ betragen, wir finden aber keinen Parkscheinautomat oder ähnliches. Obwohl es Pfingsten ist, ist in dem kleinen Ort absolut nichts los. Wir stehen und übernachten also sehr ruhig am Fuße einer kleinen Bergkapelle.
Caldé von oben

Von dort winden sich steile Wanderwege bis zum Rocca di Caldé. Von der ehemaligen Festung auf dem Berggipfel ist nichts mehr vorhanden, es gibt aber einen schönen Rundblick. Ein weiterer Weg führt vom Parkplatz aus an der Seeküste entlang bis zu einem ehemaligen Kalk- oder Zementwerk.
Caldé Kalkwerk 1

Dort haben sich einige Graffitikünstler ausgetobt, die verlassenen Fabrikgebäude haben eine skurrile Atmosphäre.
Caldé Kalkwerk Graffiti

Hier steigt sicher noch die eine oder andere Party…

Caldé Zementwerk

Hier eher nicht – trotzdem ist die Klosteranlage Santa Caterina del Sasso sehenswert. Wieder einmal gibt es vom Parkplatz aus einen STEILEN Weg – diesmal nach unten. Früher war diese Eremitenstätte – wie sich das gehört – noch unzugänglicher, heute gibt es für einen kleinen Obolus sogar eine Fahrstuhl dorthin.
Kloster Santa CaterinaAuf dem Heimfahrt übernachten wir zur Vermeidung eines Staus vor dem Gotthardtunnel wieder einmal an der Burg von Bellinzona mit Blick auf die Alpen bevor wir uns früh am nächsten Morgen wieder auf den Weg auf die Nordseite derselben machen.
Bellinzona

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